Poker Psychologie – so behalten Sie jederzeit die Nerven Poker Psychologie – so behalten Sie jederzeit die Nerven
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Was macht einen Poker Spieler erfolgreich? Diese Frage lässt sich nicht ganz so einfach beantworten, da die einzelnen Bereiche sich zweifelsfrei vermischen und ineinander übergehen. In jedem Fall benötigt ein erfolgreicher Poker-Profi Gelassenheit, Geduld, Ruhe und eine große Portion mathematischer Fähigkeiten. Fakt ist jedoch, dass die Spiele nicht immer nur aufgrund der guten oder schlechten Hände entschieden werden, einige psychologische Aspekte kommen hinzu.

Dabei kann zweifelsohne zwischen dem Online- und dem Offline Gambling unterschieden werden. Am stationären Tisch, wenn man dem Gegner direkt gegenüber sitzt, gewinnt die Poker Psychologie an Bedeutung. Jeder erfolgreiche Profi kann seine Gegner „lesen“. Gleichzeitig gibt’s unzählige Taktiken sich nicht selbst zu verraten. Nachfolgend möchte ich einige Details der Psychologie kurz anreißen und die Wichtigkeit im Spiel unterstreichen.

Kein Erfolg ohne psychologische Eigenschaften

Wer die psychologischen Aspekte unterschätzt, wird niemals erfolgreich pokern. Schauen wir uns als Beispiel Puis Heinz an. Der heute 25jährige gewann als erster Deutscher überhaupt im Jahre 2011 den Finaltisch der World Series of Poker. Im Heads Up setzte er sich gegen den Tschechen Martin Staszko durch. Der Erfolg von Heinz, der ihm übrigens 8,7 Millionen Dollar einbrachte, beruht nicht zuletzt auf seinen psychologischen Grundkenntnissen. Der heutige Wahl-Wiener begann nach seinem Abitur ein Studium der Wirtschaftspsychologie. Dass er seine Kenntnisse dann am Poker Tisch anzuwenden wusste, war sicherlich auch ein wenig Zufall. Das Basiswissen hat ihm aber in zweifelsohne geholfen.

„Pokern ist immer Psychologie. Ich habe mich beim Spielen vor allem darauf konzentriert, nichts durch meine Körpersprache zu verraten. Aber man muss auch die Gegner genau beobachten“, erklärte der Poker Profi in einem Interview. Grundsätzlich beschreibt Pius Heinz eine Spielsituation am Tisch folgendermaßen: „Ein Beispiel: Wenn ein Gegner fünf Minuten vorher einen großen Pott verloren hat, spielt er möglicherweise schlechter, unüberlegter oder aggressiver. Über solche Sachen sollte man nachdenken, wobei jeder Mensch unterschiedlich reagiert. Deswegen ist es wichtig, seine Gegner und die eventuell veränderte Dynamik am Tisch genau zu beobachten – um davon in zukünftigen Situationen zu profitieren.“

Ein Youtube-Video über die Psychologie beim Pokern

Der Körper reagiert zuerst – die Psychologie beim Offline Pokern

Das größte Problem beim Offline Poker ist nicht das Gehirn, sondern der eigene Körper. Ehe sich der Spieler überhaupt Gedanken über sein Blatt macht, hat der Körper bereits reagiert. In der Regel sind die äußeren Anzeichen jeweils eine Sekunde voraus. Erfahrene Spieler machen sich diesen Fakt zu Nutze und beobachten ihre Gegner eingehend. Meist ist es dann völlig egal, welche „überlegten“ Reaktionen oder Bluffs folgen, der Spieler ist eh schon verraten.

Sicherlich fragen sich viele Amateure, weshalb so viele Poker Profis immer mit Sonnbrillen spielen. Dies hat einen sehr einfachen Grund. Die Augen sind am verräterischsten. Die Bewegungen dieser, egal ob nach oben, unten, links oder rechts sind keinesfalls zufällig. Ein geschulter Spieler schaut dem Gegner durch die Augen in die Karten. Ein Beispiel: Erinnert man sich an zurückliegende Situationen wandern die Augen fast immer nach rechts. Setzt der Kontrahent nun zu einem Flop an, heißt dies in der Regel, dass er wirklich ein gutes Blatt auf der Hand hat. Wandert der Blick jedoch nach links, konstruiert sich der Gegner eine Spielsituation selbst zusammen. In diesem Fall ist eher die Hoffnung „die Mutter der Gedanken“. Mit ziemlicher Sicherheit kann hier von einem Bluff ausgegangen werden.

Gefährliche, weil verräterische Körperpartien sind des Weiteren der Mund, die Kinnpartie und der Hals. Recht einfach lassen sich Verärgerung und Schwäche erkennen. Ein gespitzter Mund oder ein schneller Griff zum Ohr deuten auf Missmut. Die gewünschte Karte für den Kontrahenten ist nicht gefallen.

Natürlich sollte man sich am Pokertisch nicht nur mit dem Gegner beschäftigen. Sie müssen beim Gambling davon ausgehen, dass die Augen der Kontrahenten ebenso auf Sie gerichtet sind. Für Sie bedeutet dies, dass Sie ihre eigenen Gefühlsregungen möglichst ausschalten sollten. Gerade Anfänger stolpern permanent über diese Hürde. Oft ist es schwierig seine Freude im Zaum zu halten, wenn beispielsweise zwei Asse oder zwei Könige auf der Hand liegen.

Doch es gibt ein paar kleine Tricks, wie der eigene Körper besiegt werden kann.


  • Atemtechnik: Holen Sie grundsätzlich tief durch die Nase Luft und atmen Sie diese durch die Mund wieder aus. Die Technik trägt dazu bei, dass ihr gesamter Körper ruhiger wird und auf bestimmte Situationen wenigere, spontane Reaktionen abliefert.
  • Bildervorstellung: Legen Sie sich für Stressmomente gedankliche Bilder bereit. Immer wenn eine ungewollte Karte kommt, versetzen Sie sich in den Urlaub oder denken Sie andere schöne Situationen in ihrem Leben. Mit etwas Training haben Sie diese Methode recht schnell verinnerlicht. Äußerlich wirken Sie nun bedeutend ruhiger und ausgeglichener.

Online Psychologie – die Gefahr liegt in der Ablenkung

Am Computer können Sie ihren Gegner nicht in die Augen schauen (es sei denn Sie spielen über eine Webcam). Einerseits schränkt Sie dieser Fakt in der Beurteilung der Gegner ein wenig ein, anderseits sitzen Sie quasi in einer geschützten Atmosphäre. Online sind daher ihre Körperreaktionen unwichtig. Entscheidend ist ihr Spielverhalten. Sie sollten immer bei ihrer geplanten Poker Strategie bleiben und sich nicht von Karten beispielsweise zu einem loosen Spiel treiben lassen. Sind sie in der Anfangsphase eines Turniers heißt es immer tight zu bleiben.

Die größte Gefahr beim Online Poker ist das Internet selbst. Ein Klick hier, ein Klick da und schon haben Sie den Faden verloren. Dinge wie Messanger oder Skype sollten während des Pokerns grundsätzlich abgeschaltet sein. Jede Ableckung schadet der Konzentration.

Eine grundsätzliche Bedeutung kommt dabei auch dem Multitabling zu. In den besten Pokerarenen können Sie gleichzeitig an bis zu 18 Tischen spielen. Das Feature ist ganz nett, sollte aber im Sinne eines erfolgreichen Gaming niemals ausgenutzt werden. Nach meinen Erfahrungen spielen selbst absolute Profis maximal an sechs Tischen gleichzeitig.

Psychologische Spielmomente – Pokern Sie daraufhin

Ein oberste Ziel am Tisch sollte es sein den Gegner mit ihrer Strategie zu manipulieren. Dies trifft sowohl offline als auch online zu. Versuchen den Druck auf ihre Kontrahenten hoch zu halten und diese zu entsprechenden Handlungen zu zwingen. Vergessen Sie dabei nie, dass es in der Natur der meisten Poker Spieler liegt, dass gerne gecallt oder geblufft wird, selbst wenn es in der Situation eigentlich unsinnig ist. Ihr hochgestecktes Ziel ist es, den Gegner dahin zu bringen, dass er genau dies tut, was Sie wollen und er noch dabei glaubt, das Richtige zu tun.

Viele Poker Amateure versuchen den Gegner zu Verwirren. Ich halte dies ehrlich gesagt, für die falsche Variante. Manipulation ja – Verwirrung nein. Ein verwirrter Spieler kann umso gefährlicher werden, da er sinnbildlich „nicht mehr Herr seiner Sinne ist“. Da Poker regeltechnisch recht einfach gestrickt ist, hat der Gegner wenige Handlungsmöglichkeiten. Die Chance ist ausgesprochen hoch, dass ein planloser Spieler genau ins Schwarze trifft. Haben Sie ihren Kontrahenten einmal aus der Fassung gebracht, wird es für Sie gleichzeitig umso schwer seine nächsten Spielzüge einzuschätzen. Mit jeglicher Verwirrung machen Sie sich das Leben nur selbst schwer. Versuchen Sie die Mitspieler zu manipulieren. Diese müssen Ihnen quasi an der Leine hinterherlaufen und immer noch der Meinung sein, sie seien auf dem Erfolgsweg.

Ein weiteres Youtube-Video zum Thema: Pokerpsychologie

Intuitiver oder mathematischer Spieler – wer ist besser?

Sollte man sich beim Pokern von seinem Bauchgefühl leiten lassen oder strickt auf die mathematischen Wahrscheinlichkeiten vertrauen? Diese Frage lässt sich nicht einfach beantworten, da meist beide Wege in einer Kombination zum Erfolg führen. Selbstverständlich sollten die Grundregeln beachtet werden. Im Hinterkopf sind sie richtig. Gleichzeitig hat sich aber gezeigt, dass gerade die besten Profis das „gewisse Etwas im Bauch haben“. Teilweise unlogische Entscheidungen, welche in jedem Poker Handbuch als falsch beschrieben sind, führen zum großen Pott. Erklärbar ist dies faktisch nur mit einem Wort – Intuition.

Fazit: Poker Psychologie sollte antrainiert werden

Wollen Sie langfristig auf einem hohen Level Pokern, dann sollten Sie der Psychologie einen gewissen Stellenwert einräumen. Die Zauberformel lautet dabei „Learing by doing“. Spielen Sie regelmäßig. Versuchen Sie von starken Gegnern zu lernen. Mit jeder Pokerrunde verbessern Sie ihr Spiel, selbst wenn Ihnen dies anfänglich überhaupt nicht auffällt. Wollen Sie an einem großen Turnier teilnehmen, kann ein Mentalcoach nützlich sein. Egal wie Karten fallen, meist fällt die Entscheidung über Sieg oder Niederlage im Kopf. Wieviele Spieler haben schon ein besseres Blatt gefolded, nur weil sie mit dem psychologischen Druck nicht fertig geworden sind?

Tipps zum Nachlesen – Die Poker Psychologie Bücher

Pokerfreunde, welche sich eingehender mit dem Thema Psychologie im Spiel beschäftigen möchten, denen kann ich zahlreiche Bücher empfehlen.

 

 

Die aus meiner Sicht besten Poker Psychologie Bücher sind:


  • Poker Psychologie von Dr. Alan N. Schoonmaker
  • The Mental Game Of Poker von M. S. Jared Tendler und Barry Carter

  • Poker Tells: Psychologie und Körpersprache am Pokertisch von Mike Caro

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